Seniorenzentrum der Evangelischen Kirchengemeinde Viersen

„Im Greefsgarten fühle ich mich zuhause“

20 Jahre für den guten Zweck: Anna-Maria Reuters feierte rundes Ehrenamtlerjubiläum.

 

Im „Haus Greefsgarten“ Seniorenzentrum der Ev. Kirchengemeinde Viersen gGmbH ist man sehr stolz auf die vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer. Und, wenn es nach dem Geschäftsführer Martin Stoof und der Leiterin der Sozialen Betreuung Birgit Goltz ginge, dann könnte es überhaupt nicht genug Gelegenheiten geben, sich bei den Frauen und Männern zu bedanken, die zum Teil schon viele Jahre mit großem Engagement zum Wohle der Bewohnerinnen und Bewohner im „Haus Greefsgarten“ tätig sind.

 

Zur Wertschätzung der Arbeit dieser vielen helfenden Hände gehört deshalb neben einem regelmäßigen Ehrenamtlerfrühstück, einem jährlichem Ehrenamtlerausflug und einer Ehrenamtlerweihnachtsfeier auch die Ehrung der Jubilare im Ehrenamt.

Doch seit Corona ist natürlich auch in diesem Zusammenhang alles anders. Erstens ist eine aktive ehrenamtliche Unterstützung der Mitarbeiter*innen im „Haus Greefsgarten“ aus Gründen des Infektionsschutzes aktuell immer noch nicht möglich und zweitens ist es leider darum auch ein Problem, mit den Ehrenamtlern darüber hinaus zusammenzukommen, um ihre Arbeit so gebührend wie sonst üblich zu würdigen.

Deshalb musste zuletzt auch auf den sonst üblichen feierlichen Rahmen verzichtet werden, um gleich drei Ehrenamtlern für die langjährige Treue zum „Haus Greefsgarten“ zu danken und ihnen für ihre Verdienste eine Urkunde zu überreichen.

 

Neben Christian Brüning (15 Jahre) und Hans Josef Lammertz (15 Jahre) feierte Anna-Maria Reuters mit 20 Jahren ein rundes Ehrenamtlerjubiläum. Anders als sonst, bekamen die Jubilare dieses Mal coronakonformen Besuch von Birgit Goltz, die sich – im Rahmen der derzeitigen Möglichkeiten – herzlich für den unermüdlichen Einsatz bei den Jubilaren bedankte.

Anna-Maria Reuters, die mit 20 Jahren die Spitzenreiterin unter den aktuellen Jubilaren ist, kann sich ein Leben ohne Ehrenamt nicht mehr vorstellen und ist traurig, dass sie es im Moment nur bedingt ausüben kann. Als sie vor 20 Jahren anfing im „Haus Greefsgarten“ tätig zu werden, war die Ehefrau und zweifache Mutter schon mehrere Jahre in der Russlandhilfe aktiv. Seit einiger Zeit ist mit dem neuen Betreuten Wohnen der DIAKONIA im „Belgischen Viertel“ noch ein drittes Betätigungsfeld hinzugekommen.

 

„Ich mag den Kontakt zu Menschen und das Gefühl, meinen Nächsten helfen zu können und gebraucht zu werden“, sagt die 78jährige, deren Ehemann ihr zeitintensives Engagement nicht nur ganz selbstverständlich akzeptiert, sondern sie auch gerne dabei begleitet. Vor Corona war im Foyer des „Haus Greefsgarten“ nämlich meistens etwas los: Feste, Feiern, Kaffeeklatsch oder Märkte. Anna-Maria Reuters gehört fest zum Team der Ehrenamtler, die bei diesen Gelegenheiten mit ihrer Hilfe und Unterstützung einfach dazugehören.

 

Sie hofft inständig, dass irgendwann alles wieder zur Normalität zurückkehren wird und sie wieder in „ihrem“ „Haus Greefsgarten“ wie gewohnt agieren kann.

 

„Denn“, wie sie lachend verrät, „hier fühle ich mich zuhause“.

stb